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Energiesparen beim Pool: Warum Styroporsteine die Wassertemperatur perfekt halten

  • 24. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 27. Juli


Der Sommer im eigenen Garten ist traumhaft – doch steigende Strom- und Energiepreise werfen bei vielen angehenden Poolbesitzern eine berechtigte Frage auf: „Was kostet es mich, das Poolwasser den ganzen Sommer über angenehm warm zu halten?“

Die Antwort liegt nicht nur in einer modernen Wärmepumpe, sondern vor allem in der richtigen Baustoffwahl für die Beckenwand. Unisolierte Pools aus Beton oder Stahlwand verlieren kontinuierlich Wärme an das kühle Erdreich.

In diesem Beitrag erfahren Sie, warum Styroporsteine (ISO-Massiv-Systeme) die physikalisch beste Lösung für energieeffizientes Baden sind und wie Sie damit jedes Jahr hunderte Euro an Stromkosten sparen.



Der unsichtbare Stromfresser: Wärmeverlust über das Erdreich


Ein Pool im Garten ist das ganze Jahr über von Erdreich umgeben. Selbst im Hochsommer beträgt die Temperatur der Erde in 1 bis 1,5 Metern Tiefe meist nur etwa 10 bis 14 °C.

Wenn Ihr Poolwasser auf angenehme 26 bis 28 °C geheizt wird, entsteht ein großes Temperaturgefälle. Bei herkömmlichen Becken passiert Folgendes:

  • Beton und Stahl sind hervorragende Wärmeleiter (im negativen Sinne): Sie leiten die Wärme des Wassers wie eine Brücke direkt an die kalte Erde ab.

  • Die Folge: Das Wasser kühlt insbesondere in den kühlen Nachtstunden extrem schnell ab.

  • Das Ergebnis: Die Pool-Wärmepumpe muss jeden Morgen stundenlang auf Hochtouren laufen, um die verlorenen Grad wieder auszugleichen – das treibt die Stromrechnung massiv in die Höhe.



Doppelter Schutz: Die Physik der Styroporstein-Dämmung


Styroporsteine (expandiertes Polystyrol / EPS) bestehen aus Millionen winziger Luftbläschen. Luft ist einer der besten natürlichen Isolatoren überhaupt.

Das Besondere am ISO-Massiv-Bausystem: Die Steine bieten eine zweifache Isolierung:

  1. Innendämmung: Eine Styroporschicht direkt zwischen dem Wasser und dem Betonkern.

  2. Außendämmung: Eine zweite Styroporschicht zwischen dem Betonkern und dem kühlen Erdreich.

Der massive Betonkern im Inneren wird somit komplett von Isolierstoff eingeschlossen. Dadurch wird die Kälte des Erdreichs zuverlässig abgeblockt und die Wärme bleibt dort, wo sie hingehört: im Poolwasser.

Der Vorher-Nachher-Effekt in der Praxis:Während ein ungedämmter Betonpool in einer kühlen Sommernacht bis zu 3 bis 5 °C an Temperatur verliert, kühlt ein gut isolierter Styropor-Pool meist nur um 1 bis 2 °C ab!

Materialvergleich: Welcher Pool hält das Wasser wirklich warm?

Pool-Typ

Wärmedämmung der Wände

Badesaison ohne Dauerheizen

Stromverbrauch der Wärmepumpe

Styroporsteine (ISO-Massiv)

Exzellent (doppelt gedämmt)

Mai bis September

Sehr gering

Betonschalungssteine

Sehr schlecht (ohne Zusatzdämmung)

Juni bis August

Sehr hoch

Stahlwandbecken

Minimal

Juni bis August

Hoch

GFK / Polyester-Becken

Mäßig bis mittel

Mai bis August

Mittel



Wie viel Geld spart die Styroporstein-Dämmung konkret?

Nehmen wir an, Sie nutzen eine moderne Inverter-Wärmepumpe zur Beheizung eines 6 x 3 x 1,5 m Pools (ca. 27 m³ Wasser):

  • Um 27m3 Wasser um nur 1°C zu erwärmen, werden ca. 31 kWh Energie benötigt.

  • Durch die hervorragende Isolation sparen Sie mit Styroporsteinen pro Nacht etwa 2 °C Wärmeverlust ein.

  • Das entspricht einer täglichen Ersparnis von rund 62 kWh Heizenergie.

Selbst wenn eine effiziente Wärmepumpe daraus mit hoher Leistungszahl (COP) nur etwa 10 bis 12 kWh Strom aus der Steckdose zieht, summiert sich das bei aktuellen Strompreisen auf eine Ersparnis von ca. 3,00 € bis 4,50 € pro Tag.

📈 Auf eine 4-monatige Poolsaison hochgerechnet sparen Sie allein durch die Wändedämmung 350 € bis 500 € an reinen Stromkosten!


3 zusätzliche Tipps für maximale Energieeffizienz beim Poolbau


  1. Verbinden Sie Wändedämmung mit einer Solarabdeckung: Über die Wasseroberfläche geht durch Verdunstung die meiste Wärme verloren. Eine Solar- oder Abdeckplane in Kombination mit Styroporwänden stoppt den Wärmeverlust nahezu vollständig.

  2. Nutzen Sie die Frühlingssonne früher: Dank der Isolation erwärmt sich das Wasser im Frühjahr durch die Sonnenstrahlen viel schneller. Ihre Badesaison verlängert sich automatisch um mehrere Wochen!

  3. Inverter-Wärmepumpe passend dimensionieren: Da ein Styropor-Pool die Wärme hält, reicht oft eine kleiner dimensionierte und somit günstigere Wärmepumpe aus.



Fazit: Nachhaltig investieren und langfristig sparen


Ein Styropor-Pool ist nicht nur wegen der einfachen Selbstmontage die beliebteste Wahl für Heimwerker, sondern auch eine ökologisch und ökonomisch kluge Entscheidung. Die hervorragende Isolierung senkt die Betriebskosten über Jahre hinweg drastisch.

 
 
 

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Unsere Pool-Experten helfen Ihnen gerne persönlich und unverbindlich weiter.

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